Früh übt sich der Umgang mit „Jungem Gemüse“

Große Tiger Kindergarten in Freiburg St. Georgen nimmt Teil beim Projekt der EDEKA Stiftung „Gemüsebeete für Kids“

„Wofür glaubt ihr denn, sind die dünnen Fäden unten an den Pflanzen?“, fragt Amelie Bührer von der Edeka Stifung und zeigt mit dem Finger auf die zarten Wurzeln der mitgebrachten Setzlinge. Die rund 1 Dutzend Kindergartenkinder der Großen Tiger im Alter von 3 bis 6 Jahren hören und schauen aufmerksam zu und geben ihr erstes Wissen über das Pflanzen zum Besten. „Zum Trinken, ja und damit halten sie sich auch in der Erde fest…“.

Das eher nasskalte Wetter an diesem Vormittag stört die Kinder so gar nicht. Neugierig scharen sich um das Hochbeet, das auf dem Gartengelände des Kinderbildungszentrums Freiburg St. Georgen steht. Ganz in ihrer Rolle als Gärtner vertieft, verfolgen sie gespannt jedes Wort und jede Bewegung von Amelie und Etienne, die die Kinder bei der Vorbereitung und Bepflanzung des Hochbeetes anleiten. Organisiert hat die Veranstaltung die Kitaleiterin Anita Stier zusammen mit dem benachbarten Edeka Rees, der an diesem Vormittag von Janine Diebold vertreten wird.

Behutsam schieben die Kinder die Erde über die Samen und häufeln Erde um die kleinen Setzlinge, die neben den Samen ihren Platz im Hochbeet finden. Noch können die Kinder nur auf den Setzlings-Etiketten sehen, welches Gemüse sich aus den Minipflänzchen entwickeln wird.

„Das sind Babypflanzen, die noch wachsen müssen“, erklärt Etienne von der Edeka-Stifung den Kindern. „Ganz genau wie ihr auch“, fügte er an und sagt, dass Pflanzen dazu Dünger brauchen. Gemeinsam verteilen die Kinder danach den Naturdünger im Beet und mischen ihn unter die Erde.

Die Pflanzaktion wird im Rahmen des Projektes der Edeka-Stiftung „Gemüsebeete für Kids“ durchgeführt. Die Kinder werden selbst zu Gärtnern und legen gemeinsam mit einem geschulten Team der EDEKA Stiftung ein Gemüsehochbeet an. Die Großen Tiger erhalten Setzlinge, Pflanzensamen, Schürzen und Gießkannen. So lernen sie, Verantwortung für ihr Beet zu übernehmen und können beobachten, dass Gemüse nicht im Supermarkt, sondern im Garten wächst. Das Ziel, das die Stiftung damit verfolgt, ist, die Ernährungskompetenz der Kinder bereits im Kindergartenalter zu schulen.

Nachdem alle Pflanzen im Hochbeet untergebracht sind, werden sie mit kleinen Gießkannen kräftig gewässert und mit Schildchen versehen. Nun heißt es warten und beobachten, was sich tut. Am spannendsten dürfte die Entwicklung der Gemüsesorten sein, die als Samen in die Erde gebracht wurden.

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